Schützen
Neben Einsätzen setzen wir auf vorbeugende Maßnahmen, um Gefahren zu verhindern.

Der Bereich „Schützen“ beginnt für uns lange vor einem möglichen Notfall. Unter diesen Begriff fallen alle präventiven Maßnahmen, die aktiv dazu beitragen, Menschen, Tiere, Sachwerte und unsere Umwelt vor Gefahren zu bewahren. Dazu zählen beispielsweise Brandsicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen, die Beratung zum baulichen Brandschutz sowie die wichtige Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten. Auch im Einsatz spielt das Schützen eine wichtige Rolle: Bei Bränden versuchen wir, umliegende Gebäude und Sachwerte bestmöglich vor einer weiteren Ausbreitung des Feuers zu bewahren. Ebenso gehört das Verhindern von Umweltschäden durch auslaufende Gefahrstoffe zu unseren Aufgaben. Unser Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu minimieren und im Einsatz weiteren Schaden so gut wie möglich zu verhindern.
Typische Einsatzlagen im Bereich Schützen:

Hochwasser & Starkregen
Bei Starkregen oder steigendem Wasserstand geht es darum, Schäden möglichst früh zu begrenzen. Die Feuerwehr schützt gefährdete Bereiche, setzt Sandsäcke ein, leitet Wasser ab und entfernt eingedrungenes Wasser mit Pumpen oder Nasssaugern.

Sturm & Schneelast
Sturm, nasser Schnee oder starke Schneelast können Bäume, Äste, Dächer und Bauteile gefährlich machen. Die Feuerwehr sichert Gefahrenstellen, schützt Verkehrswege und hilft dabei, weitere Schäden an Gebäuden oder Zufahrten zu verhindern.

Umwelt & Gefahrstoffe
Auslaufendes Öl, Diesel oder andere Betriebsmittel können Straßen, Boden, Kanalisation und Gewässer gefährden. Die Feuerwehr sichert die Einsatzstelle, bindet Flüssigkeiten und verhindert, dass sich Schadstoffe weiter ausbreiten.

Einsatzstellen absichern
Bei Bränden, Unfällen oder technischen Einsätzen muss zuerst der Gefahrenbereich gesichert werden. Dazu gehören Absperrungen, Verkehrsabsicherung, Beleuchtung und ein klar geordneter Einsatzbereich für alle beteiligten Kräfte.

Schadensausbreitung verhindern
Oft geht es nicht nur um das eigentliche Ereignis, sondern auch darum, Folgeschäden zu vermeiden. Die Feuerwehr schützt angrenzende Gebäude, Verkehrswege, Sachwerte und gefährdete Bereiche, damit sich eine Lage nicht weiter verschlimmert.

Brandsicherheitswachen & Vorsorge
Schützen bedeutet auch, Gefahren frühzeitig zu erkennen. Bei Veranstaltungen, besonderen Brandrisiken oder im vorbeugenden Bereich unterstützt die Feuerwehr dabei, Risiken im Blick zu behalten und im Ernstfall rasch eingreifen zu können.
Besondere Herausforderungen bei uns

Umwelt
In steilem Gelände können auslaufende Betriebsmittel rasch in Straßenabläufe, Böden oder Gewässer gelangen. Deshalb zählt bei Öl, Diesel oder anderen Stoffen ein schnelles Eindämmen und Sichern der betroffenen Bereiche.
Ausrüstung zum Schützen und Sichern

1 - Die Tauchpumpe
Tauchpumpen werden eingesetzt, wenn größere Wassermengen aus Kellern, Schächten oder tieferliegenden Bereichen entfernt werden müssen. Sie helfen dabei, eingedrungenes Wasser kontrolliert abzupumpen und weitere Schäden an Gebäuden oder Einrichtungen zu begrenzen.

2 - Der Nasssauger
Der Nasssauger kommt vor allem bei kleineren Wassermengen oder Restwasser zum Einsatz. Damit können Räume, Eingangsbereiche, Keller oder Garagen nach einem Wassereintritt gereinigt werden, wenn das grobe Wasser bereits abgepumpt oder abgeflossen ist.

3 - Das Notstromaggregat
Mit einem Notstromaggregat können wichtige Einsatzgeräte unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. Besonders bei Stromausfällen oder abgelegenen Einsatzstellen ist das wichtig, etwa für Pumpen, Beleuchtung oder andere elektrische Geräte im Einsatz.


4 - Das Ölbindemittel
Ölbindemittel wird eingesetzt, wenn Öl, Diesel oder andere Betriebsmittel austreten. Es bindet Flüssigkeiten auf Straßen oder befestigten Flächen und hilft zu verhindern, dass Schadstoffe in Kanalisation, Boden oder Gewässer gelangen.

5 - Das Kanaldichtkissen
Mit Absperrmaterial, Warnleuchten und Beleuchtung werden Gefahrenbereiche sichtbar gemacht und gesichert. So können Einsatzkräfte sicher arbeiten, während Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Betroffene besser geschützt werden.

6 - Sandsäcke
Sandsäcke helfen dabei, Wasser umzuleiten oder gefährdete Bereiche vor eindringendem Wasser zu schützen. Sie können Hochwasser nicht vollständig aufhalten, aber Schäden an Eingängen, Garagen, Kellern oder Zufahrten deutlich begrenzen.
Verhalten im Ernstfall
Klare Handlungsanweisungen, wenn die Sirene geht.
01
Ruhe bewahren
Hektik führt zu Fehlern. Atmen Sie durch und verschaffen Sie sich einen Überblick. Wichtig: Warnen Sie sofort Mitbewohner und Nachbarn. Helfen Sie Kindern und Älteren, aber bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.
02
Handeln & Schützen
-
Bei Feuer: Fenster & Türen schließen (Rauchstopp!). Sofort ins Freie. Keinen Aufzug nutzen.
-
Bei Sturm: Im Gebäude bleiben. Fensterflächen meiden.
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Bei Wasser: Raus aus dem Keller (Lebensgefahr!). Strom abschalten, wenn gefahrlos möglich.
03
Alarmieren
-
WO ist es passiert? (Ort, Straße, Hausnummer)
-
WAS ist geschehen?
-
WIE VIELE Verletzte gibt es?
-
Warten Sie auf Rückfragen! Legen Sie nicht sofort auf.“

Unser Versprechen

01
Nicht Irgendwann. Sofort.
02
Nicht irgendwie. Professionell.
03
Nicht irgendwer. Wir.
04
Für Bartholomäberg






