Hochwasserschutz
Vorsorge, Objektschutz und Sicherheitstipps für den Ernstfall.
Bei starkem Regen oder Schneeschmelze können Bäche schnell zur Gefahr werden. Informieren Sie sich hier über präventive Schutzmaßnahmen für Ihr Gebäude, die richtige Verwendung von Sandsäcken und das korrekte Verhalten, um sich vor Wasser zu schützen.

Prävention ist der beste Schutz
Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen baulichen und organisatorischen Schritten das Risiko von Wasserschäden am Bartholomäberg minimieren.
Rückstausicherung
Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Rückstauventile und Kellereinläufe. Ein gepflegtes System verhindert zuverlässig, dass Abwasser aus der Kanalisation in Ihr Gebäude gedrückt wird.
Objektschutz
Halten Sie für Kellerfenster und Garagen passende Barrieren bereit. Mobile Schutzsysteme oder Sandsäcke lassen sich im Ernstfall schnell platzieren und bieten direkten Schutz.
Gelände
Gestalten Sie Ihr Gelände so, dass Oberflächenwasser vom Haus wegfließt. Kleine bauliche Anpassungen am Hang oder Lichtschacht bieten oft einen sehr effektiven Hochwasserschutz.
Dokumente
Bewahren Sie wichtige Dokumente und teure Gegenstände in Kellern niemals am Boden auf. Nutzen Sie wasserdichte Behälter oder lagern Sie Bestände in den oberen Stockwerken Ihres Hauses.
5 Schritte zur Sicherheit
Vom ersten Alarm bis zur gegenseitigen Hilfe – so reagieren Sie bei Flut besonnen und richtig.
01
Gefahr beobachten
Achten Sie bei Starkregen auf nahe Bäche und melden Sie Verklausungen oder Überflutungen sofort über den Notruf 122.
02
Lebensgefahr meiden
Betreten Sie niemals Keller oder Tiefgaragen, in die bereits Wasser eindringt – es besteht akute Gefahr durch Stromschläge.
03
Anlagen abschalten
Deaktivieren Sie im Gefahrenbereich rechtzeitig den Strom und sichern Sie Öltanks im Haus gegen mögliches Aufschwimmen.
04
Straßen umgehen
Befahren Sie keine überfluteten Straßen, da Sie bereits bei geringen Wassertiefen die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren.
05
Nachbarn helfen
Unterstützen Sie Kinder und ältere Menschen in Ihrer Umgebung, sobald Ihre eigene Sicherheit im Gebäude gewährleistet ist.
Erste Schritte nach Hochwasser

Schäden dokumentieren
Fotografieren oder filmen Sie alle entstandenen Schäden sofort und lückenlos für Ihre Versicherung, bevor Sie mit dem Aufräumen beginnen.

Technik prüfen
Lassen Sie überflutete Elektroanlagen, Heizungen und Öltanks unbedingt von einem Fachmann prüfen, bevor Sie diese wieder in Betrieb nehmen.

Entsorgung klären
Informationen zur schnellen Entsorgung von zerstörtem Inventar oder Sperrmüll erhalten Sie direkt über die offiziellen Kanäle der Gemeinde.
Kontaktaufnahme
Schwere Naturkatastrophen wie Sturm, Hochwasser oder Lawinen können nicht nur Straßen blockieren, sondern auch Strom- und Handynetze lahmlegen. Damit Sie in solchen Extremsituationen nicht von der Außenwelt abgeschnitten sind, greifen in Bartholomäberg spezielle Notfallpläne zur Kommunikation.

Nachbarschaft
Tauschen Sie sich aktiv mit Ihren Nachbarn aus. In Krisensituationen ist ein funktionierendes soziales Umfeld und gegenseitige Unterstützung der wichtigste Faktor für Sicherheit und Zusammenhalt am Berg.

Radio
Nutzen Sie im Ernstfall ein batteriebetriebenes Radio oder das Autoradio. Über die Sender des ORF (Radio Vorarlberg/Ö3) erhalten Sie offizielle Informationen und wichtige Verhaltensanweisungen der Behörden.

Leuchtturm
Bei einem totalen Kommunikationsausfall dient das Feuerwehrhaus als „Leuchtturm“. Es ist die zentrale Anlaufstelle für Notfallmeldungen und bietet der Bevölkerung Orientierung und Hilfe vor Ort.



