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Rauchwarnmelder: Frühzeitig gewarnt, wenn jede Sekunde zählt

8. Okt.
2 Min. Lesezeit

Ein Brand kann innerhalb kurzer Zeit entstehen und sich weiterentwickeln. Eine besondere Gefahr geht dabei vom Brandrauch aus. Rauchwarnmelder können eine Rauchentwicklung frühzeitig erkennen und die anwesenden Personen durch ein lautes Warnsignal aufmerksam machen.

Die Brandverhütungsstelle Vorarlberg empfiehlt Rauchwarnmelder in Wohnungen sowie in Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Sie können einen Brand zwar nicht verhindern, erhöhen jedoch die Chance, eine Gefahr frühzeitig wahrzunehmen und rechtzeitig reagieren zu können.


Warum Rauchwarnmelder besonders wichtig sind

Während des Tages werden Rauch, ungewöhnliche Gerüche oder eine sichtbare Brandentwicklung möglicherweise rasch bemerkt. Während des Schlafens ist die Wahrnehmung jedoch deutlich eingeschränkt.

Ein Rauchwarnmelder kann deshalb insbesondere in der Nacht eine wichtige Warnfunktion übernehmen. Sein Alarm soll auf eine mögliche Rauchentwicklung aufmerksam machen und den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Zeit verschaffen, um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.


Rauchwarnmelder in Vorarlberger Wohngebäuden

In Vorarlberg sind Rauchwarnmelder bei neu errichteten Wohnungen bereits seit dem 1. Jänner 2008 vorgeschrieben. Laut Brandverhütungsstelle betrifft dies Aufenthaltsräume sowie Gänge, über die Fluchtwege führen.

Auch bei älteren Wohnungen, für die diese Vorgabe bei der Errichtung noch nicht bestand, kann eine freiwillige Nachrüstung die Brandsicherheit erhöhen. Die Brandverhütungsstelle empfiehlt Rauchwarnmelder ausdrücklich auch für private Wohnbereiche und Ferienunterkünfte.


Geeignete Bereiche im Wohnraum

Als Mindestschutz nennt die Brandverhütungsstelle mindestens einen Rauchwarnmelder auf jeder Etage, beispielsweise an einer zentralen Stelle im Gang. Schlaf- und Aufenthaltsbereiche sowie Fluchtwege spielen dabei eine besondere Rolle.

Für Küchen und Badezimmer sind gewöhnliche Rauchwarnmelder laut den Informationen der Brandverhütungsstelle häufig weniger geeignet, da Wasserdampf oder Kochdünste Fehlalarme auslösen können. Bei offenen Wohnküchen kann deshalb die genaue Positionierung besonders wichtig sein.


Beim Kauf auf geprüfte Geräte achten

Die Brandverhütungsstelle Vorarlberg weist darauf hin, dass Rauchwarnmelder der ÖNORM EN 14604 entsprechen sollten. Diese Norm enthält europäisch festgelegte Anforderungen an Rauchwarnmelder.

Auch die Herstellerangaben zur Montage, zur Stromversorgung, zur Lebensdauer und zur regelmäßigen Funktionskontrolle bieten wichtige Orientierung. Je nach Gerät können sich Wartung und Batterielaufzeit unterscheiden.


Rauchwarnmelder ersetzen keine Aufmerksamkeit

Rauchwarnmelder sind ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Sie ersetzen jedoch keinen sorgfältigen Umgang mit Kerzen, Elektrogeräten, Heizquellen und anderen möglichen Brandgefahren.

Sie löschen auch keinen Brand. Ihre Aufgabe besteht darin, Rauch möglichst früh zu erkennen und durch ein deutliches Signal auf eine mögliche Gefahr hinzuweisen.


Bei einem Brand die Feuerwehr alarmieren

Bei einem Brand oder einer wahrgenommenen Rauchentwicklung ist die Feuerwehr in Vorarlberg unter der Notrufnummer 122 erreichbar. Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle nimmt Notfallmeldungen rund um die Uhr entgegen und alarmiert die benötigten Einsatzkräfte.



Ein kleiner Melder mit wichtiger Aufgabe

Rauchwarnmelder benötigen nur wenig Platz, können im Brandfall jedoch eine entscheidende Warnfunktion übernehmen. Eine frühzeitige Alarmierung verschafft wertvolle Zeit und kann dazu beitragen, dass Bewohnerinnen und Bewohner eine gefährliche Situation schneller erkennen.


Die Feuerwehr Bartholomäberg empfiehlt, sich mit dem Brandschutz im eigenen Zuhause auseinanderzusetzen und die Hinweise der Brandverhütungsstelle Vorarlberg zu beachten.

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